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Systeminformationen

Eigenen SMTP Server für den Mailversand einrichten

Standardmäßig erfolgt der Emailversand* von Protonet Servern über einen Protonet Mailserver unter eine protonet-Mailadresse.

Wer sich davon unabhängig machen möchte, kann einen eigenen SMTP Server einrichten. Die Anleitung SMTP Server Konfiguration richtet sich zwar an Linux User,  wird jedoch ergänzt durch eine (darin verlinkte Anleitung), die gänzlich ohne Konsolenzugriff auskommt.

 

 

*Email-Benachrichtigungen werden unter folgenden Umständen verschickt:

  • Ein Benutzer ist offline und erhält währenddessen eine private Nachricht, eine Aufgabe zugewiesen, eine Terminerinnerung (15 Minuten vor Terminbeginn) oder wird mit @ erwähnt.
  • Ein Benutzer war zwar online in Protonet SOUL, hat aber neue Erwähnungen, private Nachrichten oder Aufgabenänderungen nicht angesehen.
    In diesem Fall wird eine Email versendet, sobald er sich ausloggt oder den Browser schließt.
  • Alle registrierten Benutzer werden informiert, wenn sich die protonet.info-Internetadresse der Box geändert hat.
  • Administratoren erhalten eine Email, wenn das Wartungskennwort geändert wurde.

Quelle: WELCHE BENACHRICHTIGUNGEN AUSSERHALB VON SOUL KANN ICH ERHALTEN

 

Wie lautet das aktuelle WLAN-Passwort?

Das initiale WLAN-Passwort ist auf dem „Getting Started“ Beipackzettel bzw. im dem Server beiliegenden Heft (Wegweiser) notiert.

Das aktuelle WLAN Passwort finden SOUL-Nutzer mit der Rolle „Administrator“ in Protonet Soul unterhalb der Systemeinstellungen. Das Passwort wird nach Klick ins Passwortfeld sichtbar und änderbar.

Nutzer der Rolle „Benutzer“ oder „Gast“ erfragen das Passwort bitte bei ihrem SOUL „Administrator“.

 

Carla/Carlita – Müssen die WLAN Antennen angeschraubt werden und wo?

Auf der Rückseite der Protonet Server Modelle Carla und Carlita sind am oberen Rand zwei goldene Gewinde. Dort werden die WLAN-Antennen per Hand angeschraubt. Bitte mit Gefühl vorgehen.

Nur wenn das WLAN des Protonet-Servers genutzt werden soll, müssen die Antennen montiert werden.

Wozu dient der zweite Netzwerkanschluss bei der Carlita/Carla

Bei den meisten Servern der Reihe Carlita/Carla befinden sich auf der Rückseite zwei Netzwerkanschlüsse.
Diese fungieren als Switch. Das heißt, man könnte ein zweites Gerät dort anschließen.

Es sollte auf jeden Fall vermieden werden, beide Anschlüsse mit dem Hausnetz zu verbinden. Damit wird eine Schleife erzeugt, die je nach Netzwerkonfiguration Probleme verursachen kann.

 

Dieser Beitrag gilt nicht für die neueste Modellserie Carla, die unter dem Gerät 4 Netzwerkanschlüsse bietet!

Wo sollte ich den Protonet Server aufstellen?

Die allgemeinen Aufstellhinweise* sind den beiliegenden Unterlagen zu entnehmen.

Zur Kühlung der Box

  • Protonet Server verfügen über eine Passivkühlung, da Lüfter oft laut sind, verschleißen und Energie benötigen. Anstelle des Lüfters besitzen sie einen großen Kühlkörper, der Luft durch das Gehäuse saugt. Dieser sogenannte Kamineffekt (Konvektionseffekt) sorgt jederzeit für die richtige Betriebstemperatur.
  • Damit die Passivkühlung funktioniert ist es wichtig, dass das Gerät aufrecht steht und nicht hingelegt wird.
  • Falls der Server in einem Regal stehen soll, muss nach oben mindestens 10 cm Freiraum bestehen.

Unbedingt vermeiden

  • Direktes Sonnenlicht und erhöhte Temperaturen (zulässige Betriebstemperatur: Raumtemperatur 10-35°)
  • Erhöhte Feuchtigkeit (zulässige Luftfeuchtigkeit: 20-80%)
  • Ungewöhnliche Druckverhältnisse (Atm. Druck: -15.0 bis max. 3000m)
  • Achtung! Protonet Server sind kein Spielzeug. Bitte unzugänglich für Kinder und neugierige Tiere aufstellen.

Für Carla/Carlita und Maya 2TB gilt

  • Festplatten haben rotierende Scheiben, die durch den gyroskopischen Effekt eine Kreiselstabilisierung besitzen. Wird das System also im Betriebszustand schnell bewegt oder starken Vibrationen ausgesetzt, besteht das Risiko eines Festplattenschadens (zulässiger Schock bis 50g in Betrieb, bis 200g ausgeschaltet).

*Bei Zuwiderhandlung und daraus resultierenden Schäden, droht Garantieverlust. Dies liegt im Ermessen des bearbeitenden Supportmitarbeiters.

Boxstatus – Wie erkennt SOUL bestehende Probleme?

015SOUL Administratoren haben über die Boxstatus-Übersicht jederzeit den Überblick über eventuelle Probleme der Protonet Lösung oder des Netzwerkes, in dem sie steht.

Festplatten-Zustand
Überprüft die Verfügbarkeit der Festplatten.
Mögliche Statusmeldungen

  • Grün: Alle Festplatten arbeiten normal.
  • Rot: Mindestens 1 Festplatte kann nicht angesteuert werden.Empfohlene Aktion bei Rot
    Klären, ob es ein aktuelles Backup des Servers gibt und den Protonet Support für die weitere Analyse kontaktieren.Diese Meldung sollte nicht ignoriert werden! Es besteht die Gefahr des Datenverlustes, sollte noch eine weitere Festplatte ausfallen.

Festplatten-Kapazität
Zeigt die belegte und maximale Festplattenkapazität an.

Mögliche Statusmeldungen

  • Grün: bis zu 75% Speicherplatz belegt
  • Gelb: Mindestens 75% Speicherplatz belegt
  • Rot: Mindestens 98% Speicherplatz belegt
    Empfohlene Aktion bei Rot
    Umgehend nicht mehr benötigte Daten entfernen oder temporär verschieben. Bei der Carla mit 12TB Speicherkapazität sind 98% noch nicht sehr kritisch. Handelt es sich um eine Maya mit 250GB Kapazität, sollte jedoch bereits bei 90-95% reagieret werden.Hier eine kurze Übersicht:
    – Maya 250GB – 98% = 5GB frei
    – Maya 1TB – 98% = 20GB frei
    – Carla 12TB – 98% = 240GB frei

Prozessor-Temperatur
Anzeige der aktuellen Systemtemperatur.

Staffelung

  • Grün: bis 80° C
  • Gelb: bis 105°C
    Empfohlene Aktion bei Gelb
    Support kontaktieren, sollte die Temperatur innerhalb 12 Stunden nicht wieder sinken.
  • Rot: ab 105°C
    Empfohlene Aktion bei Rot
    Support kontaktieren für die weitere Analyse.

Viren-Scanner
Anzeige des letzten Ergebnis des Virenscans
Der Virenscan erfolgt derzeit im wöchentlichen Turnus. Stündlich wird geprüft, ob aktuelle Signaturupdates beim Hersteller bereit stehen.
Malwarefunde stellen für Protonet selbst keine Gefahr dar, da mögliche Schädlinge direkt auf dem Server nicht ausgeführt werden können!
Der Scanner identifiziert potentiell infizierte Dateien, die auf den Protonet Server geladen wurden. Er ersetzt nicht den Einsatz von Virenschutzsoftware auf Endgeräten, sondern ergänzt diese lediglich auf Server-Dateisystemebene.

Empfohlene Aktion
Informationen über die gefunden Malware einholen und die betroffenen Dateien ggf. vom Protonet Server löschen.

Verbindungs-Überprüfung
Anzeige, ob Box im Intranet und Internet voll betriebsbereit.
Getestet wird, ob:

  • ein Netzwerkkabel korrekt angeschlossen ist
  • Netzwerk- oder Internetverbindung gestört sind = Ping auf externe IP-Adresse 8.8.8.8
  • der Namensserver Probleme macht = Versuch der Namensauflösung der externen Adresse wikipedia.org
  • Empfohlene Aktion
    Bei angezeigten Problemen, sind die angezeigten Fehlerquellen zu überprüfen.
    Administratoren bzw. Provider können helfen: Ggf. sind gewisse manche Funktionalitäten (z.B. das ICMP-Protokoll auch nur in der Firewall geblockt).
    Auch ein Router-Neustart mit anschließendem Box-Neustart kann manchmal helfen.

Wie wird die Kommunikation mit der Protonet Lösung geschützt?

Bei der Nutzung der Protonet Lösung mittels WLAN erfolgt eine Verbindung mit WPA2-Verschlüsselung. Bei Zugriff über das Internet, erfolgt die Übertragung der Daten mittels 2048-bit SSL-Verschlüsselung.

Wie wird im Falle eines Festplattendefekts Datenverlust vorgebeugt?

Innerhalb der Protonet-Lösungen sind mehrere Festplatten in Raid-Verbünden zusammengefasst (RAID = „Redundant Array of Independent Disks”).

Die Server-Varianten mit der Festplattenkonstellation 2×2 TB oder 2×4 TB sind als RAID 1 verbunden, die 4×4 TB Variante als RAID 5. Für beide RAID Verbünde gilt, dass jeweils die Festplattenkapazität einer einzelnen Festplatte dem Gesamtspeicherplatz nicht zur Verfügung steht.

RAID 1 speichert gleiche Daten auf allen Festplatten (Spiegelung). Fällt eine Festplatte aus, so kann die zweite weiterhin alle Daten liefern.

RAID 5 ist ein Verbund aus Festplatten, bei der jede Platte einen Teil der Gesamtdaten sowie einen Teil der Paritätsdateien speichert. Mit Hilfe der Paritätsdateien können die Daten einer ausgefallenen Festplatte rekonstruiert werden.

Ein aktuelles Backup ist dennoch obligatorisch, da ein RAID-Verbund alleine keine Sicherheit bietet.
Dieser Blog-Artikel beschreibt sehr gut den Unterschied zum RAID und die Wichtigkeit eines Backups.