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qnze 03.08.2017 - 16:48

Sicherheitsupdates nicht für Investoren der ersten Stunde?!

Wir haben über das Crowdfounding eine Carlita sowie eine Maya „gekauft“ und den Start von Protonet mit allen anderen Investoren zusammen somit erst ermöglicht. Nun, nach der Protonet-Insolvenz, werden wir allerdings genötigt zu vergessen was wir bisher investiert haben. Denn wollen wir sichere Protonetboxen haben, müssen wir – erneut – zahlen. Ich kann verstehen, dass neue Funktionalitäten bezahlt werden müssen. Aber was ich nicht verstehen kann ist, dass, obwohl Sicherheitsupdates ja vorhanden sind – denn erneut zahlende Kunden bekommen sie ja – die Investoren der ersten Stunde mit unsicheren Protonetboxen im Regen stehen gelassen werden. Müssen die Investoren der ersten Stunde wirklich jedem sagen: „Finger weg von Protonet, das ist unsicher! Der Hersteller verweigert Sicherheitsupdates! Wenn ihr auf fremden Protonetboxen arbeitet, dann wisst ihr nicht, ob eure Daten sicher sind!“.

Ich würde mich freuen, wenn sich Protonet seiner Ursprünge erinnern würde und uns wenigstens nicht da, wo es nicht sein muss, im Regen stehen lassen würde. Dieser Restfunke Protonet-DNA sollte doch wohl noch zu finden sein. MACHT UNSERE DATEN WIEDER SICHER!!!

Gruß, ein ziemlich enttäuschter Fan…

 

Zuletzt bearbeitet: 04.08.2017 - 14:45

3 Antworten

Ali Jelveh (Protonet Support) 04.08.2017 - 14:37

Hallo Qnze, hallo mgrsskls!

Wenn es eine einfache Möglichkeit gegeben hätte, die beiden Dinge voneinander zu trennen, dann hätten wir das möglich gemacht. Vor allem für euch Investoren der erste Stunde. Leider bedeutet ein reiner Sicherheitsupdate-Pfad das im Prinzip zwei komplett unterschiedliche Entwicklungspfade gepflegt werden müssen (inkl. kompletter QA und deployment) die mit der Zeit immer weiter auseinander wandern.

Das ist leider nicht mit den uns zur Verfügung stehenden Resourcen zu wuppen.

Virendefinitionen werden weiterhin automatisch runtergeladen – allerdings kann die Funktionalität ohne die Updates nicht garantiert werden.

LG, Ali
ps. melde mich gerne auch direkt bei euch
pps. habe den Titel auf die Kernfrage reduziert – verstehe aber total was Du damit ausdrücken möchtest Qnze

mgrsskls 03.08.2017 - 19:40

Danke, geht mir relativ ähnlich. Sicherheitsupdates wären schon nicht so verkehrt…

Fab 05.08.2017 - 9:58

Das sehe ich genauso: Sicherheitsupdates sollten für die Boxen-Besitzer, die sich die 70 Euro pro Monat nicht leisten können oder wollen (schließlich werden viele die doch hohen Anschaffungspreise der Boxen mit Support und Updates für sich gerechtfertigt haben…) trotzdem zur Verfügung stehen. Was soll denn dagegen sprechen, das SAMBA-Sicherheitsupdate als Patch, zu installieren über die Konsole, zur Verfügung zu stellen? Genau, nichts! Das bekommen ja irgendwelche Hersteller von NAS-Boxen auch hin, auch wenn sie nicht Synology oder Qnap heißen.